Jahresbericht 2013

Jahresbericht 2013

Am 25.01.2014 fand unse­re Jah­res­haupt­ver­samm­lung statt, die einen Über­blick über die Akti­vi­tä­ten des zurück­lie­gen­den Kalen­der­jahrs bot. Die wich­tigs­ten Ergeb­nis­se im ein­zel­nen:

Veranstaltungen des Fördervereins

Hin­sicht­lich der Ver­eins­ak­ti­vi­tä­ten stan­den im ver­gan­ge­nen Jahr die Wan­de­rung am 1. Mai in Ver­bin­dung mit einem Tag der offe­nen Tür im Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus auf dem Pro­gramm, der tra­di­tio­nell durch die Aus­rich­tung des Sankt-Mar­tin-Umzugs und die Betei­li­gung am Weih­nachts­markt ergänzt wur­de.

Mitglieder

Die Feu­er­wehr Kemel hat­te zum 31.12.2013 ins­ge­samt 197 Mit­glie­der (minus 4 gegen­über dem Vor­jahr), davon sind:

  • Pas­si­ve: 131
  • Akti­ve: 27
  • Alters- und Ehren: 14
  • Jugend- und Kin­der: 25

Ehrungen und Beförderungen

  • Frie­de­ri­ke Pos­sin: Feu­er­wehr­frau
  • Wer­ner Plö­ger, Erik Zos­ke: Haupt­feu­er­wehr­mann
  • Tobi­as Koch­mann: Ober­lösch­meis­ter
  • Ralf Struth: Haupt­lösch­meis­ter

Fol­gen­de Mit­glie­der/-innen wer­den für ihre lang­jäh­ri­ge Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit geehrt:

  • Ger­hard Eckel (15 Jah­re)
  • Mar­tin Oster­burg (25 Jah­re)
  • Jörg Weber (25 Jah­re)
  • Fried­helm Schö­nau (40 Jah­re)

Steigende Einsatzzahlen

Auch im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de die Viel­zahl von Ein­sät­zen in den Berei­chen der Brand­be­kämp­fung, all­ge­mei­nen sowie tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung bei Ver­kehrs­un­fäl­len, der Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes oder der Besei­ti­gung von Sturm­schä­den bewäl­tigt. Dabei waren die Inten­si­tät und der zeit­li­che Auf­wand der Ein­sät­ze beacht­lich hoch: So wur­den wir zu 8 Brand­ein­sät­zen und 14 Brand­mel­der-Alar­men geru­fen und leis­te­ten 23-mal Hil­fe­leis­tung (davon allei­ne 7 Ver­kehrs­un­fäl­le mit 6 Toten).

In phy­si­scher und psy­chi­scher Hin­sicht wur­den wir mit drei beson­ders belas­ten­den Ein­sät­zen kon­fron­tiert:

  • Bei einem aus­ge­dehn­ten Woh­nungs­brand in Algen­roth im Juni muss­ten unse­re Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger ihre Arbeit bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren über 30 Grad Cel­si­us ver­rich­ten.
  • Am 14.07.2013 kommt auf der L3455 zwi­schen Kemel und Hup­pert eine 21-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin ums Leben.
  • Der Ver­kehrs­un­fall am 19.09.2013 auf der B260 bei Map­pershain mit 5 Toten war einer der schwers­ten Ver­kehrs­un­fäl­le der letz­ten 20 Jah­re in Hes­sen. Ein Team der Not­fall­seel­sor­ge hat uns wäh­rend und nach dem Ein­satz pro­fes­sio­nell betreut und gehol­fen, die schlim­men Ein­drü­cke zu ver­ar­bei­ten.

Ins­ge­samt wur­den 45 Ein­sät­ze (2012: 31) abge­ar­bei­tet und 40 Übungs­diens­te geleis­tet, aus denen sich rd. 600 Ein­satz­stun­den erge­ben (ein­schließ­lich Alarm­übun­gen, Atem­schutz­un­ter­wei­sun­gen und ‑übun­gen; Lehr­gän­ge auf Kreis­ebe­ne sowie an der Lan­des­feu­er­wehr­schu­le in Kas­sel nicht ein­ge­rech­net).

Anschaffungen

Neben diver­sen Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­den konn­ten wir mit groß­zü­gi­ger Unter­stüt­zung der Betrei­ber der drei Wind­ener­gie­an­la­gen in Kemel als High­light eine Wär­me­bild­ka­me­ra anschaf­fen. Das Gerät unter­stützt das Auf­spü­ren von Glut­nestern bei Brän­den sowie die Suche von Per­so­nen in ver­rauch­ten Gebäu­den oder weit­läu­fi­gem Gelän­de bei Dun­kel­heit.

Bewährte Kooperation mit Watzelhain

Der schon im letz­ten Jahr prak­ti­zier­te Übungs­ver­bund zwi­schen den Weh­ren Kemel und Wat­zel­hain hat sich  bewährt und soll auch 2014 fort­ge­setzt wer­den.

Jugend- und Kinderfeuerwehr

Beson­de­re Höhe­punk­te der Jugend­feu­er­wehr waren die jähr­li­che Tan­nen­baum­ak­ti­on und der Wett­kampf um den Hei­den­ro­der GBI-Pokal, bei dem wir den 2. und 5. Platz errin­gen konn­ten. Für 2014 sind ein Besuch der Eis­hal­le, der 24 Stun­den-Berufs­feu­er­wehr­tag und die erneu­te Teil­nah­me am GBI-Pokal geplant.

Die im Jah­re 2010 ins Leben geru­fe­ne Kin­der­feu­er­wehr hat sich eta­bliert. Mäd­chen und Jun­gen im Alter zwi­schen
sechs und zehn Jah­ren besu­chen die­se Kin­der­grup­pe und bil­den den Nach­wuchs für die Jugend­feu­er­wehr. Neben span­nen­den Übungs­stun­den waren der Besuch der Feu­er­wehr­wa­che I in Wies­ba­den und der ers­te Kin­der­feu­er­wehr­tag im Rhein­gau-Tau­nus-Kreis her­aus­ra­gen­de Ereig­nis­se.