Atemschutzgeräteträger aus Heidenrod trainieren den Ernstfall

Atemschutzgeräteträger aus Heidenrod trainieren den Ernstfall

14 Hei­den­ro­der Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger besuch­ten am Sams­tag, den 01.12.2018 das Trai­nings- und Kom­pe­tenz­zen­trum für Brand­be­kämp­fung und tech­ni­sche Ret­tung in Miehlen/Rheinland Pfalz.

Um unse­re Ein­satz­kräf­te best­mög­lich auf einen Real­ein­satz vor­zu­be­rei­ten, beinhal­te­te das Tages­se­mi­nar einen theo­re­ti­schen Teil, sowie die Modu­le 1 und 3.

Im ers­ten Aus­bil­dungs­ab­schnitt (Modul 1) durch­lie­fen die Teil­neh­mer eine Wär­me­ge­wöh­nung in der fest­stoff­be­feu­er­ten Übungs­an­la­ge, dem Trai­nings- und Kom­pe­tenz­zen­trum für Brand­be­kämp­fung und tech­ni­sche Ret­tung in Mieh­len (Rhein­land Pfalz). Sich an rea­le Tem­pe­ra­tu­ren zu gewöh­nen, wie sie z. B. bei einem Woh­nungs­brand vor­kom­men, und dar­über hin­aus in ver­rauch­ten Berei­chen auf das Schlauch­ma­nage­ment zu ach­ten, die Strahl­rohr­füh­rung und das rich­ti­ge Ver­hal­ten in ther­misch hoch­be­las­te­ten Ein­satz­be­rei­chen zu erler­nen, waren Teil die­ses Aus­bil­dungs­ab­schnitts.
Bei dem fol­gen­den Modul 3 konn­ten die Teil­neh­mer Ver­bren­nungs­pro­zes­se, Rauch als Wär­me­trä­ger, Dyna­mik von Rauch, Brand­aus­brei­tung mit Rauch und Durch­zün­dun­gen mit Druck­an­stieg beob­ach­ten.

An die­ser Stel­le einen herz­li­chen Dank an den Maschi­nis­ten und Fah­rer des Lösch­grup­pen­fahr­zeugs Jef­frey Sei­fert aus Lau­fen­sel­den für die Unter­stüt­zung über den gesam­ten Semi­nar­tag und die Gemein­de Hei­den­rod für ihre finan­zi­el­le Unter­stüt­zung, ohne die eine sol­che Ver­an­stal­tung nicht mög­lich wäre.

In der Pla­nung für die fol­gen­den Jah­re sind wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen die­ser Art an glei­cher Stel­le, um allen 78 Hei­den­ro­der Atem­schutz­ge­rä­te­trä­gern die Teil­nah­me an solch einer not­wen­di­gen Fort­bil­dung zu ermög­li­chen. Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger sind beson­ders gefähr­de­te Feu­er­wehr­frau­en und ‑män­ner inner­halb der Feu­er­wehr­fa­mi­lie. Somit ist eine hoch­qua­li­fi­zier­te und lei­der auch manch­mal eine damit ver­bun­de­ne kos­ten­in­ten­si­ve Aus- und Fort­bil­dung für ihre Sicher­heit im Ein­satz­fall unver­zicht­bar.

Text und Bil­der: Ste­phan Rausch, stellv. GBI